Steuern bei Immobilienerwerb in Deutschland

Seit dem Jahr 2000, ein Jahrzehnt nach dem Fall der Berliner

מיסי הנדלן בגרמניה Mauer und der historischen Wiedervereinigung des kapitalistischen Westens und kommunistischen Ostens wurden in Deutschland  zahlreiche Reformen eingeführt u.a. eine umfassende Reform des Steuersystems. Ziel war es, den Lebensstandard der deutschen Bürger zu erhöhen sowie die Rentabilität der Immobilieninvestitionen und des deutschen Kapitalmarktes zu verbessern. Um sicherzustellen, daß Einkommen jeglicher Art (sowohl  deutscher als auch ausländischer Staatsbürger) der Steuerpflicht unterstellt ist, mußte gewährleistet werden, daß dieses auf einer im Gesetz definierten Quelle beruht, wie z. B. Einkommen aus Gewerbe, Beruf, Gehalt, Kapitalerträge, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Miete und anderen Einkommensquellen. Dies bewirkte, daß Deutschland heute günstige und die qualitativ hochwertigsten Immobilien in Europa anbietet (zur Vermietung und zum Kauf).

Das deutsche BGB und die Immobilien.

Das deutsche Gesetzbuch unterscheidet bei Immobiliensteuern zwischen Erträgen aus Gewerbeimmobilien und Privatimmobilien. Darüber hinaus, dank der ausgezeichneten diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland wurde im Rahmen der zunehmenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern vereinbart, daß israelischen Immobilieninvestoren gewisse Steuervergünstigungen zustehen.

Erwerbssteuer und Grundsteuer

Nach deutschem Recht unterliegt jeder der in Deutschland Immobilien kauft der Steuerpflicht. Die Erwerbssteuer in Berlin macht 6% vom Grundbesitzwert aus und wird sowohl auf Erwerb von Immobilien als auch auf Erwerb von Immobilienaktien erhoben (bei Kauf von mindestens 95% Anteilen des Unternehmens). Im Prinzip handelt es sich hier um eine Kommunalsteuer der Gemeinde, in der die Immobilie sich befindet. Darüber hinaus gibt es eine Grundsteuer in Höhe von jährlich 0,035 %. Allerdings wird diese Steuer vom ursprünglichen Preis des Objektes errechnet (der ursprüngliche Kaufpreis) und nicht vom aktuellen Marktwert, so daß die Rate eigentlich noch niedriger ausfällt.

Erwerbssteuer in Deutschland

Nach deutschem Recht muß der Käufer Erwerbssteuer an die Steuerbehörden zahlen. In Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt ist die Erwerbssteuer 6% vom Wert der Immobilie. In Brandenburg sind es 5%, in Bremen 4.5%, In Niedersachsen 4.5% und im Saarland 4%. Seit 2013 ist die Erwerbssteuer in Schleswig-Holstein auf 5% gestiegen.

Mehrtwertsteuer in Deutschland (indirekte Steuer)

Seit 2008 ist die Mehrwertsteuer in Deutschland 19%. Alle Zahlungen für Dienstleistungen  sind Mehrwertsteuerpflichtig, d .h. Mehrwertsteuer wird auf Makler-,  Notar-, Finanzmaklergebühren, etc. erhoben.  Erwerbssteuer ist nicht Mehrwertsteuerpflichtig.

Zusätzliche Ausgaben bei Immobilienkauf in Deutschland

Ähnlich wie in Israel muß jeder Darlehensnehmer gleichzeitig auch eine Lebensversicherung abschließen. Zudem muß der Käufer bei Erwerb von Gebäuden oder kommerziellen Immobilien auch eine technische Prüfung des Gebäudes und eine Kaufprüfung (Due Diligence) erstellen lassen. Es ist wichtig, daß diese Prüfung fachgerecht von einer kompetenten Firma durchgeführt wird und dabei auch alle Anlagen, wie z.B. Sanitäranlagen, Wasseranlagen, Elektrizität, etc. geprüft werden. Es kann passieren, daß man den Erwerb der Immobilie anhand Kauf der Gesellschaft vornimmt, die der Eigentümer ist. In solchen Fällen sollte man unbedingt eine sorgfältige Prüfung der Gesellschaft vornehmen um auszuschließen, daß diese anderweitig Schulden oder Verpflichtungen hat.

Comments are closed.