Die Geschichte Berlins

Einst eine trostlose Kleinstadt am Rande des römischen Reiches wurdeDie Geschichte Berlins Berlin zum Mittelpunkt des prunkvollen deutschen Kaiserreiches; dann das Dritte Reich, das Berlin zur Hauptstadt der ‚Welt Deutschland‘ machen wollte, die Zeit der kommunistischen Mauer bis zum Wiederaufbau während der Jahre nach der globalen Wirtschaftskrise; von völliger Zerstörung der Stadt während des ersten und zweiten Weltkrieges bis hin zum internationalen Kultur- und architektonischen Zentrum des 21. Jahrhunderts, ist Berlin nun wie der Phoenix aus dem Staub zu neuem Leben erwacht.

Die Geschichte Berlins wußte viel Haß und blutige Konflikte, aber brachte auch viel eindrucksvolle Kunst und ein wertvolles Kulturvermächtnis hervor. All dies trug dazu bei, Berlin zu der pulsierenden, bunten und einzigartigen Metropole zu machen, die sie heute ist.

Berlin ist keineswegs eine typische Industriemetropole, es hat Künstler, Wissenschaftler, Journalisten, Designer und Geschäftsleute, kurz, eine Stadt, die sich von Jahr zu Jahr mehr entfaltet und an Einfluß gewinnt. Das ständige Auf und Ab in der Geschichte Berlins hatte einen starken Einfluß auf die Geschäftswelt und den Immobilienmarkt und führte dazu, daß Berlin derzeit viele Gelegenheiten für Investoren bietet.

Die ersten Hinweise auf Berlin kann man von Anfang des ersten Jahrtausends v.Ch. zurückverfolgen; damals war sie eine kleine Handelsstadt die zum Brandenburger Königtum gehörte. Später wurde sie zum Zentrum des Preussischen Reiches, dann zur Hauptstadt des Deutschen Kaisertums und gegen Ende des 20. Jahrhunderts zur Hauptstadt des Dritten Reiches.

Nach dem Fall des Naziregimes im Jahre 1945, fast völlig ausgebrannt und zerstört, wurde Berlin von den Alliierten (USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich) besetzt, die sie in vier Zonen teilten. Infolge des Konflikts zwischen der kommunistischen und der kapitalistischen Seite, der seinen Höhepunkt im Jahre 1961 erreichte, wurde die Stadt wieder geteilt. Diesmal in zwei Teile: das kommunistische Ost-Berlin und das demokratische West-Berlin. Die beiden Teile der Stadt wurden durch die bekannte Berliner Mauer getrennt, die den Charakter der Stadt und im Prinzip des ganzen Landes von Neuem prägte.

Die Mauer im Herzen Berlins stellte eine völlig Trennung zwischen den beiden Seiten dar: die U-Bahnlinien wurden außer Kraft gesetzt, Bahnstationen die sich in unmittelbarer Nähe der Grenze befanden wurden geschlossen und die Kontrollen am Übergang erheblich verschärft. Der Ostteil entwickelte sich mit den Jahren zum depressivsten Bereich Deutschlands – arm, zerstört und grau –  während der westliche Teil gedieh. Im November 1989, nach dem Fall der Berliner Mauer, wurden beide Teile der Stadt wieder vereinigt und Berlin wurde zur Hauptstadt des vereinten Deutschlands.

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